- Von der Tierschutzkatze zur Weltenbummlerin
- Das ganz spezielle Aussehen der Selkirk Rex
- Der traumhafte Charakter der Lockenköpfchen
- Seltics, Straights… auch ohne Locken Selkirk Rex!
Von der Tierschutzkatze zur Weltenbummlerin (nach oben)
Die Selkirk Rex ist eine recht junge Katzenrasse, die durch eine natürliche Mutation entstand.
Katzen mit gelocktem Fell gab es in der Geschichte immer wieder, meist natürlich unbemerkt, da die meisten Katzen dieser Welt natülich nicht bei Züchtern leben.Auch hier hätte das völlig neue Lockengen wieder unbemerkt in der Geschichte verschwinden können, hätte nicht eine Perserkatzenzüchterin mehr in dem kleinen Findelkind gesehen, dass ihr eines Tages gebracht wurde.
Aber der Reihe nach:
Es begann mit einer ganz gewöhnlichen Hauskatze, die in Sheridan, Montana in ein privates Tierheim mit Namen “For Pet’s Sake” gebracht wurde, weil sie in eine Falle tappte und dabei eine Pfote verlor.
Die Katze war blau-creme-weiß gefärbt, mit gewöhnlichem Fell, auch wenn man im Nachhinein feststellte, dass es wie angesengt wirkte. Ihre Schnurrhaare, die ja in gelockter Form Kennzeichen einer Selkirk Rex sind, waren normal.
Diese Katze war trächtig und brachte in diesem Tierheim im Juli ihre 5 Jungen zur Welt – darunter ein kleines ebenfalls blau-creme-weiß gefärbtes Kätzchen mit einzigartigem gelockten Fell!
Sie wurde Curly-Q genannt und schon als kleines Baby an neue Besitzer vermittelt, wo sie aber nicht lange blieb, weil sie zu viel um ihre Mutter schrie.
Mit neun Wochen fand sich abermals eine neue Besitzerin, Peggy Vorrhees, die sie dann im geschätzten Alter von etwa 7 Monaten an die Perserzüchterin Jeri Newman weitergab, weil sie von deren Interesse für Genetik wusste – und damit begann die Erfolgsgeschichte der Selkirk Rex!
Jeri nannte diese Katze “Miss DePesto of Noface” – sie ist die eigentliche Begründerin dieser Rasse!
Jeri erzählte von ihrem ersten Aufeinandertreffen (nachdem sie telefonisch gefragt worden war, ob sie denn einen Blick auf dieses seltsame Kätzchen werfen wolle) sie habe eine kurzhaarige Glückskatze gesehen, mit dicken gelockten Haaren im Nacken, sowie auf Bauch, Schwanz und Füßen, mit eher glattem Haar am Rücken entlang. (Der Rücken ist auch heute noch bei allen Selkirks die Stelle die am wenigsten Locken zeigt.)
Jeri brachte die Katze nach Hause und begann sich Fragen zu stellen – War sie nur eine sonderbare Devon oder Cornish Rex? Gab es dort freilaufende Rassekatzen? Eher unwahrscheinlich, schon gar nicht Rexrassen. Es schien also wahrscheinlich, dass es sich hierbei tatsächlich um eine neue Mutation handelte, deren Genetik aber natürlich noch nicht bekannt war.
Mit 14 Monaten verpaarte Jeri sie mit ihrem schwarzem Perserkater “Ch. Photo Finish of Deekay” und wartete sehnsüchtig auf ihre Nachkommen.
Am 4. Juli 1988 gebar Miss DePesto nicht nur sechs Kitten, sondern drei davon waren genauso gelockt wie sie selbst!
Es waren ein schwarz-weißer Kater (der bekannte “Noface Oscar Kowalski” siehe Bild), eine schwarze (”Noface Sheela”) und eine schildpatt gefärbte Katze, allesamt mit Locken, sowie noch 3 weitere schwarze Kitten ohne Locken, 2 Kater und eine Katze mit langen Haaren.
Der große schwarz-weiße Kater findet sich heute in fast allen Selkirk-Stammbäumen – wenn auch inzwischen weit hinten. Er ist es auch, der Jeri in die richtige Richtung trieb, was das zukünftige Aussehen der Selkirks betrifft.
Im nächsten Jahr wurde “NoFace Oscar Kowalski” mit seiner Mutter rückverpaart. Das geschah aus 3 Gründen: Erstens um eventuelle gesundheitliche Probleme aufzudecken, zweitens um züchterisch wertvolle reinerbige Lockenkatzen zu bekommen (was auch gelang) und drittens um das Gen der American Wirehair als Grund für die Locken auszuschließen, denn jenes vererbt sich nur unvollständig dominant.
So gebar Miss DePesto am 15. Juli 1989 vier weitere Kitten.
Einen lockigen red-point Kater (”NoFace Snowman” siehe Bild) zwei lockigen Schildpattkatzen und eine schwarze Katze mit glatten Haaren.
Leider verstarben alle 4 Mädchen noch in den ersten Wochen an einer Lungenentzündung, vermutlich auch mitverursacht durch die Rückdeckung, da später bekannt wurde, dass die Mutter und jene Kitten an Allergien litt.
Man sieht, der Beginn einer Rasse kann oft schwierig sein, vorallem wenn man wie hier, kaum weiß welch genetisches Wunder (nicht nur die Locken) in einem wild geborenem Tier stecken mag. Diese Anfangsprobleme sind aber zum Glück schon lange überwunden.
Dieser Wurf bewies außerdem, dass sowohl Miss DePesto als auch ihr Sohn das Colorpoint-Gen (und das Gen für Langhaar) trugen. Wen wundert es also, dass es später auch die Selkirk Rex in allen erdenklichen Farben und Haarlängen geben sollte.
Jeri hatte nun Miss DePesto als groß und auf dünnen Beinen stehend, mit einem sehr dreieckigem Kopf beschrieben.
Sie entwickelte sich in eine Katze von mittlerer Größe, mit einem kräftigen Körper, mittellangen Beinen einem langen Schwanz, mit einem breiten Kopf mit weit gesetzten Ohren und einer langen Schnauze.
Jeri gefiel das nicht sonderlich und sie entschied, dass diese Rasse als erste Rexrasse einen wohlproportionierten Körper haben sollte, ähnlich der Britisch Kurzhaar. Deshalb beschrieben auch die ersten Standardentwürfe eher einen Briten.
Der Name “Selkirk Rex” wurde ebenfalls von Jeri Newman bestimmt. Sie wollte sie nicht wie andere Lockenrassen nach dem Ort ihrer Entdeckung benennen, sondern widmete sie ihrem Großvater Selkirk,
was im Nachhinein für einige Verwirrung sorgte, behauptete sie doch einmal sie hätte sie Rasse nach einer Bergkette in Wyoming (wo es zwar auch ein Sheridan gab, aber nicht jenes, in dem “Pest” geboren wurde) benannt, die Selkirk Mountains (siehe Bild) befinden sich aber ohnehin in Canada…
Das Wort “Rex” an sich wurde ausgewählt um auf die lockigen Haare hinzuweisen, denn es war in der Tat lockig und nicht nur gekrümmt, wie das bei der Amerikanisch Drahthaar der Fall ist.
“Rex” ist Latein und bedeutet soviel wie Herrscher oder König. Mit Locken hat das auf den ersten Blick rein gar nichts zu tun.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, verkaufte ein französischer Kaninchenzüchter, der dabei war eine neue Fellvariante bekannt zu machen, dem belgischen König Albert einige dieser Kanichen. Der König stellte diese auch aus, und die Richter fügten, um die sonderbaren Kaninchen des Königs nicht disqualifizieren zu müssen (weil sie so sonderbares Fell hatten) eine neue Bezeichnung ein, wenn ein Tier des Königs anwesend war: Rex. Ab diesem Zeitpunkt wurden alle Kaninchen mit dieser Haarmutation “Rex” genannt, unabhängig von ihrer Farbe.
Die ersten gelockten Katzen die man in der Neuzeit entdeckte (Cornish Rex) erhielten ebenso den Namen Rex, nach diesen Kaninchen und ihrem Entdeckungsort in Cornwall, England.
Bei der Entdeckung der Devon Rex folgte man diesem Beispiel. Doch kam in diesem Zusammenhang niemals das Fehlen oder Vorhandensein von bestimmten Haartypen (z.B. Granenhaare) mit ins Spiel.
“Rex” wurde in der Katzen- bzw. Tierzucht einfach das Synonym für ein Tier mit einem ungewöhnlichen Fell, egal wie die Mutation ausgeprägt ist und unabhängig von der Tierart.
Miss DePesto wurde nur fünf Mal verpaart, einmal zu Photo Finish, zwei mal zu Oscar (siehe Bild – 2.Wurf) einmal zu Mr.Rogers, einem Streuner, der sie deckte, als sie einmal auskam, und einmal zu einem Perser in golden-shaded “Ch. Razberrilane Purrpower of Big Sky”.
Haarproben von Oscar und Snowman (aus der Rückverpaarung) wurden zu Genexperten geschickt, gemeinsam mit der Information über den Hintergrund der Rasse. Da es sich dominant vererbt, war es ganz eindeutig verschieden von den bislang bekannten Lockengenen der Cornish oder Devon Rex.
Der Genetiker Roy Robinson präsentierte zur Anerkennung der Rasse folgenden Bericht:
“Ich habe Haarbüschel der Selkirk Rex untersucht. Sowohl im Nacken , als auch im Schwanz ist das Haar sehr fein, kürzer und dünner als normal. In den Nackenhaaren fehlen jegliche Deckhaare, aber einige sind etwas dicker als Unterwolle, welche Grannenhaare sein könnten, die mehr oder weniger auf die Länge von Unterwolle verkürzt wurden. Andererseits kann man in den Schwanzbüschel lange dünne Haare finden, die entweder Deck- oder Grannenhaare sein können.
Die Selkirk Rex ist eindeutig verschieden vom Fell der Devon Rex, da die letztere von beiden alle drei Haartypen hat, wenn diese auch kurz und gekrümmt sind. Da gibt es eine Ähnlichkeit mit den Cornish Rex in der Feinheit und dem Fehlen von Deckhaaren, trotz verschiedenem Erbe.”
Roy Robinson gab zwar zu bedenken, dass beide , Selkirk Rex und Cornish Rex, von der gleichen Mutation stammen könnten ( da ihr Haar ähnlich ist), doch glauben viele inzwischen, dass es ähnlicher dem Gen der Devon Rex ist.
Körper und Kopf eines homozygoten Selkirk Rex ändern sich sehr zum Nachteil des bärigen Erscheinungsbildes und ist ähnlich wie bei den Devon Rex, doch kommt eine solche Typänderung nicht bei der Cornish Rex vor.
Miss DePesto auf Noface starb 2000 im Alter von 13 Jahren an Altersschwäche.
In der Zwischenzeit interessierten sich andere Züchter für diese außergewöhnliche Rasse und so haben die Lockenbärchen, wie sie liebevoll genannt werden, mit Hilfe ihrer Entdeckerin weltweit Anhänger gefunden!
Das ganz spezielle Aussehen der Selkirk Rex (nach oben)
Seit der Entstehung der Rasse hat sich das Aussehen einer mit etwas Köpfchen gezüchteten Selkirk Rex ganz entscheidend von den Versuchen in den Anfangsjahren verändert.
Immerhin – die erste Selkirk war nun alles andere als “rund” wie das heute das wichtigste Wort in der Beschreibung ist.
Die Selkirk Rex ist eine mittelgroße Katze deren wichtigstes Kennzeichen natürlich die Locken sind, die je nach Geschlecht, Alter und Kondition unterschiedlich ausfallen können. Von normalem Fell sind sie aber vor allem an den Schnurrhaaren immer zu unterscheiden.
Auch wenn die Selkirk Rex öfters mit der Britisch Kurzhaar verglichen wird, ist es doch so, dass sich diese beiden Rassen nur ähnlich sind (wie etwa die Waldkatzenrassen Maine Coon, Norweger und Sibirer) jedoch eine ganze Menge Unterschiede im angestrebten Erscheinungsbild, ja selbst im Charakter aufweisen.
Die Selkirk Rex ist und bleibt eine eigeständige Rasse mit eigenständigen Rassemerkmalen. Besonders hervorzuheben ist die rassetypische Schnauzenpartie – sie ist im Idealfall kurz und mittelbreit, aber gut vom Kopf abgegrenzt, als würde die Katze ein Küsschen geben wollen.
Sie hat große runde Kulleraugen und aufrecht stehende, im Vergleich zur BKH spitz zulaufende Ohren. Der Kopf isst rund mit einer ausgeprägten Stirn und lädt zum Kraulen ein.
Die Löckchen sind vor allem am Bauch, an der Brust und am Nacken besonders ausgeprägt – ob sie wiederum hier gestreichelt werden möchte? – Finden sie es heraus!
Ihr ganzer Körper ist eher gedrungen, aber dennoch macht sie einen sportlichen Eindruck, ganz wie es auch ihr Charakter widerspiegelt. Sie steht auf runden Pfötchen, auch ihr Schwanz ist sanft gerundet und nicht allzu lang.
Die Selkirk Rex darf in 2 Haarlängen und allen genetisch möglichen Farben gezüchtet werden – die Chancen, dass man eine sehr ähnliche Katze findet, sind also extrem gering! Selkirks sind – egal ob mit Locken oder ohne – echte Unikate!
Da man in den nächsten Jahren zur Schaffung eines Genpools noch die Rassegruppen der BKH und Perser einkreuzen darf, können Selkirk Rex mitunter noch recht unterschiedlich aussehen.
Wenn Sie als Liebhaber also eine spezielle Vorstellung von ihrem zukünftigen Liebling haben, sollten Sie sich ruhig die Zeit nehmen die Elterntiere genauer anzusehen.
Selkirk Rex sind Katzen die bezaubern – manch einer ist beim Anblick der Locken zunächst irritiert (sie sind ja auch ungewöhnlich) aber spätestens bei der Berührung haben sie noch jeden Zweifler überzeugt… es sind lebendige Teddybären!
Am besten man lässt sich von ihnen umschnurren und verzaubern...
Der traumhafte Charakter der Lockenköpfchen… (nach oben)
… ist trotz aller individuellen Unterschiede, die wir keiner Katze absprechen wollen, einfach unbeschreiblich!
Selkirk Rex Katzen (ganz gleich ob gelockt oder nicht) sind kleine Kobolde, die bezaubern und verzaubern. Noch gibt es outcrossbedingt einige Unterschiede, jedoch zeigt sich deutlich ein überaus menschenbezogenes, neugieriges Wesen, das sich durch diese Rasse zieht.
Die Schäfchen genießen es aber ihr lockiges Köpfchen auf liebe Menschen zu betten, oder sich herumtragen zu lassen – und wenn sie auch noch im Bett schlafen dürfen, ist das Glück perfekt!
Selkirk Rex Katzen sind sehr anpassungsfähig – vermutlich noch ein Erbe aus ihrer Hauskatzenvergangenheit. Sie eignen sich für Familien, verlangen keine ständige Aufmerksamkeit, fordern jedoch täglich ihre Schmusestunden ein.
Sofern keine Langeweile aufkommen kann, ist auch Einzelhaltung (bei nicht berufstätigen Personen etc.) bzw. reine Wohnungshaltung meist kein Problem – lieber sind sie aber in Gesellschaft und wenn möglich auch mit einem kleinen gesichertem Auslauf.
In Katzengruppen sind die knuddeligen Schäfchen nicht dominant und sehr umgänglich. Wesensfest wie sind sind, kann sie nichts so schnell verunsichern.
Es ist eine Rasse von lebendigen Clowns – keine edlen Schönheiten, die die Couch nicht verlassen. Eine Selkirk Rex ist ständig in der Nähe “ihrer Menschen” und sofern es kein Durcheinander gibt, wird schnell selbst welches fabriziert… :-)
Natürlich hängen Charaktereigenschaften auch zum größten Teil vom Züchter ab, von den verwendeten Outcrosstieren und den Aufzuchtsbedingungen.
Briten geben manchmal ein ruhiges, reserviertes Wesen weiter, Perser sind mitunter regelrechte Schlafmützen und es macht natürlich einen Unterschied ob eine Katze ein Einzelkind war, ob die Mutter sich gut kümmern konnte usw.
Wenn sie also auf der Suche nach einer absoluten Traumkatze sind, sollten sie sich ihren zukünftigen Schatz ruhig auch in natura ansehen. Katzen sind schließlich sehr individuelle Lebewesen – was sie eben auch so besonders macht!
Seltics, Straights… auch ohne Locken Selkirk Rex! (nach oben)
Sie haben das dominante Gen der Selkirk-Locken nicht geerbt, aber sie sind deswegen nicht weniger schön – und haben den selben hinreißenden Schäfchencharakter!
Sie sind genauso “reinrassig” wie ihre lockigen Geschwisterchen und besonders hübsche Exemplare werden auch in der Zucht eingesetzt, schließlich zeichnet sich die Selkirk Rex nicht nur durch ihre Locken aus.
Straights kommen vorallem in Outcross-Würfen vor, aber wie untenstehendes Schema erläutert kann ein glatthaariges Kitten durchaus auch lockige Eltern haben. Ist ein Kitten aber bei der Geburt glatthaarig wird es nie Locken entwickeln und kann diese auch nicht vererben!
Je nachdem ob sich im Stammbaum der Katze mehr Perser oder Briten finden, sehen auch Straights diesen Rassen oft sehr ähnlich. Sie sind aber das, als das sie geboren wurden – glatthaarige Selkirk Rex Katzen!
In US-Assotiationen werden sie daher auch schlichtweg als Selkirk Rex betitelt, die UFO hat ihretwegen eine eigene Rasse, die “Seltics” eingeführt.
In Europa hat die allgemeine Verwirrung um eine neue Rasse leider auch dazu geführt, dass solche Katzen als Britisch Kurzhaar bezeichnet werden dürfen – nun ist es den Katzen sicherlich egal, doch da glatthaarige Selkirks nur in seltenen Fällen (wenn eine Linie zu sehr auf der Seite der Briten liegt) wie BKH aussehen, dürfte dies keine große Zukunft haben.
Wenn nach 2015 nur noch Selkirk Rex mit Selkirk Rex verpaart werden darf, schlägt sicher die große Stunde der glatthaarigen Schönheiten, da sie ja, wie schon erwähnt immer noch dieser Rasse angehören und somit zu Verpaarungen herangezogen werden können.
Das ist wichtig, da die Zucht von wirklich typvollen Selkirks sich zur Zeit recht schwierig gestaltet. (Vorallem bei den Reinerbigen Rexen gibt es öfters Fehler im Typ, Tiere im “Daueroutcross” ähneln aber bald mehr der Outcrossrasse als dem Selkirk-Ideal…)
Für den Liebhaber sind glatthaarige Vertreter dieser Rasse manchmal günstiger zu haben – was aber nicht bedeutet, dass sie weniger schön, weniger menschenbezogen oder weniger wert wären. Gerade mit einer glatthaarigen Selkirk Rex hat man schließlich eine ganz besondere Katze, die man aufgrund den vielen möglichen Kombinationen von Outcrossrassen und Farben so schnell kein zweites Mal findet!
Straights sind echte Unikate der Katzenwelt!
Ihr Fell ist meist pflegeleichter als dies ihrer lockigen Geschwister und mit Sicherheit pflegeleichter als das Fell von etwa Persern und Briten, da Selkirks nicht auf besonders langes oder extrem dichtes, griffiges Fell gezüchtet werden.
Bei Langhaarigen kommt hinzu, dass sie meistens ein viel ausgeprägteres Näschen haben als etwa Perser, was gerade bei Liebhabern immer öfter geschätzt wird.
Da die Rasse mit recht auf verantwortungsvolle Anfangszüchter stolz ist, darf auch behauptet werden, dass sie sicherlich nicht ungesünder sind als die Rassen denen sie im Aussehen ähnlich sein können.
Wie die lockigen Rexe können auch sie in allen Farben vorkommen, mitunter auch solchen die bei den Outcrossrassen nicht gefunden werden.
Da auch sie gesellig sind, eignen sie sich gut für Familien, womöglich auch als Zweitkatze zu einem lockigen Gesellen – mit Sicherheit ein gutes Gespann!




