falbkatze
rollig, rollig, rollig
Dienstag, April 14th, 2009 | andere katzen | Keine Kommentare
Gestern hatten wir netten Babybesuch dem Kiki natürlich zeigen musste, wie lautstark eine Britin rollen kann. Der arme Jollito versteht ob seiner Hormone die Welt nicht mehr, erst seitdem sogar das Babyklo nach Kater riecht, passt es ihm wieder besser.
Habe soeben von Mircea erfahren, dass die Falbkätzin, deren Rolligkeit ich im Februar in Bild und Ton festgehalten habe, tatsächlich Junge erwartet. Das ist insofern bemerkeswert als es ja ein wenig die falsche Jahreszeit (auf der Südhalbkugel) ist. Und weil ich damals – nur wenige Stunden nach meiner Ankunft am Gehege stand und bemerkte “die wird aber rollig” worauf Mircea gedacht haben muss, was ich wohl für ein selbsternannter Guru bin. Mein Glück, dass sich Danica (die Falbkätzin) an meine Wahrnehmung hielt und 2 Tage später tatsächlich in Brunst kam. Einmal kein Fettnäpfchen für mich! :o)
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Und weil die ganze Geschichte ohne Bild und Ton so gar nicht schön ist, gibts diesmal ein Video von Dany, die ihren Auserwählten putzt. Ja, auch Falbkater haben gegen derlei Liebesbekundungen nichts zu sagen.
Gähnen – ganz munter betrachtet
Donnerstag, März 12th, 2009 | vetmed | 2 Kommentare

Gähnfotos von Katzen sind etwas tolles. Mal strahlen sie Ruhe aus, mal wirken sie schreiend, mitunter ergeben sich für Nichteingeweihte richtige Kurzgeschichten anhand von Gähn-Gesprächen.
Gähnen dient aber nicht nur dem Luftholen, vorallem da es die Sauerstoffsättigung im Blut nicht wirklich beeinflusst. Der tiefere Sinn, insbesondere bei einzelnen Tierarten ist immer noch nicht vollständig verstanden.Von Affen weiß man, dass im Blitzenlassen der Zähne durchaus eine Drohung versteckt sein kann. Bei Hunden gehört es wohl zu den Übersprungshandlungen, beim Menschen ist es verbunden mit der Verarbeitung belastender Situationen. Vielleicht sollte man es bei Hunden schlicht Selbstbeschwichtigung nennen und alle wären zufriedener.
Bei Katzen wird das Gähnen durch die Stellung der Sinushaare deutlich betont und vom Fauchen sowie anderen Signalen abgrenzbar.
Fauchen: Ausatmen mit vorgestellten Tasthaaren und zurückgezogenen Mundwinkeln
Gähnen: Einatmen mit vorgestellten Tasthaaren und vorgezogenen Mundwinkeln, Ausatmen genau andersherum. Augen können auch geschlossen sein.
Der “Korb” beim Einatmen mag dabei auch sinnvollerweise kleine Fremdkörper bzw. Insekten vom freien Flug in die Lunge abhalten. (siehe Foto Falbkater) Grundsätzlich eignet sich ein so eindeutiger Gesichtsausdruck aber auch als Signal – noch dazu, wenn man als Katze keinen großen Worte kennt – und wird aktuell auch als solches (”Ich bin friedlich, sei du es auch”) aufgefasst.
Wieder da
Sonntag, Februar 22nd, 2009 | reise | 3 Kommentare

Hundemüde aber katzenglücklich habe ich meinen Weg von Südafrika wieder zurück ins nasskalte Wien gefunden. Der Kopf steckt noch voller Eindrücke und Ideen, der Koffer voller Notizen und Videos und mein Herz schlägt – ich gebe es zu – nun auch ein wenig für die Karoo, für die Wildkatzen, insbesondere für “meine Hooligan-Falbis” und natürlich deren Besitzer J. & M. Pfleiderer, die noch mit P. Leyhausen zusammen in Afrika begonnen haben, Wildkatzen zu beobachten. Vielen Dank für alles, für die Stunden an Diskussionen, für den Muskelkater vom Lachen und die übersprudelnde wissenschaftliche Atmosphäre.
Es soll kein Abschied für immer gewesen sein!
Einige Ideen und Diskussionsbeiträge zu Medizin, Verhalten und Katzenhaltung möchte ich gerne später ausführlicher beschreiben.
Vorerst gibt es “nur” eine Menge Fotos aber die sagen mitunter auch wirklich mehr als tausend Worte.
















































