tierschutz
hört hört!
Montag, Mai 3rd, 2010 | tierschutz, vetmed, zucht | Keine Kommentare
Vergangenen Freitag waren wir mit den L-Babies zur Hirnstammaudiometrie an der veterinärmedizinischen Universität. Dafür ist nur eine Mini-Narkose notwendig, welche die Babies auch im zarten Alter von 6 Wochen schon bestens vertragen. Die Messung inklusive Einschlafen und Aufwachen dauert in etwa 20 Minuten pro Kätzchen. Dabei werden kleine Nadelelektroden unter die Kopfhaut geschoben und die Weiterleitung von bestimmten akustischen Signalen im Gehirn per Computer registriert.
Weiße Katzen haben von Natur aus ein erhöhtes Taubheitsrisiko. Mit nicht hörenden Katzen zu züchten oder solchen, die vermehrt taube Babies produzieren würde genaugenommen unter den Qualzuchtparagraphen fallen. Daher kann man sich gut vorstellen, dass ich nicht ganz un-nervös an die Sache heranging. Umso schöner ist es, berichten zu können, dass die L-Kätzchen an allen Ohrlis hörend sind!
Tierschutz und Tierrechte
Samstag, März 21st, 2009 | tierschutz | Keine Kommentare
Ein Re-post aus unserem alten, stillgelegtem Blog. Ursprünglich geschrieben am 20.12.2008. War mir einfach zu wahr um gänzlich gelöscht zu werden.
Eine Tierrechtsorganisation ist eine Organisation, die sich der Zuerkennung von gleichen Rechten für Tiere und Menschen verschrieben hat – und zwar vor dem Gesetz. Dies sind Organisationen mit einem politischen Ziel – einem Ziel, welches das Ende von Fischerei und Jagd, das Ende von lebensrettenden Tierversuchen und das Ende von Zucht/Vermehrung von Tieren für jedweden Zweck miteinschließt. (auch für Lebensmittel) Die Gelder, die diese Organisationen auftreiben, wandern direkt in politisches Lobbying und Propagandakampagnien um ihre Sache voranzutreiben – NICHT in Hilfe für heimatlose Tiere.
Sie lieben Heimtiere? Dann sagen Sie “NEIN!” zu Tierrechten!
Gefunden und übersetzt von http://www.diehl-cats.com/page11.html
… und gepostet, weil es einfach von Zeit zu Zeit gesagt gehört. Gerade, wenn die Spendenzeit ihren Höhepunkt erreicht hat und gerade, wenn auch politisch Tierschutzorganisationen und Tierrechtsorganisationen in einen Topf geworfen werden. Wo sie aber nicht hingehören.Als Erklärung vielleicht…
Rechtliche Gleichstellung würde bedeuten, dass die Haltung von Katzen, Hunden etc. nicht mehr erlaubt wäre, Kutscher und Reiter wären Sklavenhalter, die Tötung von fleischproduzierenden Tieren wäre Mord.
- Das klingt jetzt erstmal nur drastisch.Aber würde die Katze dann noch eine Maus fressen dürfen? Heute würde man als Tierquäler verurteilt, versuchte man eine Katze mit Getreide zu ernähren (und die Katze würde dabei ihr Leben lassen) aber genau so ein Mausverbot wäre in so einer gesetzlichen Regelung miteingeschlossen. Und wie erklärt man es den Katzen? Den Igeln, den Füchsen… den Karpfen Forellen?
- Das klingt dann etwas eigenartig.Wenn jegliche Tötung Mord ist, dürfte also jeder tollwütige Hund weiter herumlaufen, die sterbenskranke Katze dafür noch wochenlang weiter leiden und Tuberkulose, Psittakose etc. wären auch bei uns wieder eine allgegenwärtige Gefahr für die Menschen.
Tiere werden aber auch zur Herstellung von Impfstoffen oder in anderen medizinischen Bereichen genutzt. Masern, Mumps, Tollwut, Röteln, FSME, Schlangengifte… alles kein Problem? Darf man die Mücke töten, die einen mit Malaria infizieren wird?
Also eine speziesübergreifende Grenzziehung? Sprich, Schutz für Delfine und Co. weniger davon für sogenannte Schädlinge, Gefahrenquellen und unheilbar Leidende. Das “speziesübergreifend” hat es aber in sich… was ist jetzt mit Menschen, die im Koma liegen? Mit Menschen, die schwer geistig oder körperlich behindert sind?
- Das klingt dann nur noch gefährlich.
Wie man eine Katze überfährt
Samstag, März 21st, 2009 | tierschutz | Keine Kommentare
- die Lebensretter-Variante
Vor einiger Zeit ist mir ein recht eindrucksvolles Röntgenbild untergekommen.
Katze – offensichtlich stark mitgenommen – offensichtlich zahlreiche steinharte kleine Gebilde unter der Haut. Schrotkugeln? Mitnichten. Asphaltkrümel.
Wenn man davon absieht, dass man “über sowas” ja nicht redet, kann ein kurzes Nachdenken über solche Dinge aber möglicherweise lebensrettend für die eine oder andere Samtpfote sein. Hoffe ich. Eine eigene Erfahrung hierzu fehlt glücklicherweise noch.
Folgende Situation also: Autofahrt – Katze beginnt über Straße zu laufen – Ausweichen nicht möglich – man sieht, es geht sich nicht mehr aus – man tritt mit aller Kraft auf die Bremse und… -> lasse das Bremspedal bitte wieder los bevor das Tier überrollt wird.
Erst danach abbremsen und stehenbleiben um nach dem Überrollten zu sehen!
Denn nichts ist in so einer Situation verheerender als ein mehrere 100kg schweres Auto, das versucht auf einem 4kg Fellknödel zu bremsen.